Jedes Jahr und das schon seit Jahrhunderten, nach Fronleichnam, zieht Lajkonik durch die Krakauer Straßen, ein bärtiger Reiter, in einem prächtigen Gewand und mit einem Hetmansstab. Es ist ein uralter Brauch, der an den Tatareneinfall im 13. Jh. erinnern soll. Damals, laut Überlieferung, tötete ein krakauer Flößer den Khan der Tataren und zog, in sein orientalisches Gewand gekleidet, in die Stadt ein. Der farbenfroh bekleidete Flößer von heute sorgt für eine ausgelassene Stimmung bei den Zuschauern und alle erfreuen sich an dem beliebten jährlichen Straßenfest.
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